Der Tango und ich


Ich tanze seit 2003 Argentinischen Tango und habe 2007 eine zweijährige Lehrerausbildung im Estudio Sudamerica in Berlin abgeschlossen.
2005, 2007, 2010, 2014 und 2015 verbrachte ich jeweils mehrere Monate in Buenos Aires und lernte bei namhaften argentinischen Tänzerinnen und Tänzern wie Aurora Lubiz, Dana Frigoli, Pancho Martinez Pey sowie Vilma Vega und Fernando Galera.

Ich unterrichte seit 2005, vor allem im Tanzstudio Tres Tangos in Dresden.
Zudem habe ich als Tänzerin und Choreographin u.a. mit dem Staatsschauspiel Dresden, dem Mittelsächsischen Kultursommer und der Evangelischen Hochschule Dresden zusammengearbeitet.
Bis 2017 war ich DJ, Organisatorin und Gastgeberin der wöchentlich stattfindenden Tangonacht „Milonga & Wein”.

Seit meiner Kindheit begeistere ich mich für Tanz und Bewegung. Zunächst klassisches Ballett und Stepptanz, später Standard-Latein, Salsa, Feldenkrais, Alexandertechnik und Yoga.

Doch verliebt habe ich mich in den Tango Argentino.
Da anders als bei anderen Tänzen keine festen Figurenmuster existieren, entsteht im Paar eine sehr intensive Kommunikation und Improvisation. Jeder Schritt ist anders, jeder Schritt ist neu, jeder Schritt ist ein Universum für sich, und jeder Schritt kann auf unzählige Arten mit dem nächsten kombiniert werden. Der Argentinische Tango gleicht einer Sprache, in der man sich mit jedem, der die Ausdrucksformen des Führens und Folgens erlernt hat, unterhalten kann.
Wenn alles klappt, erlebt man die nonverbale Verständigung zweier Menschen, das vollständige Sich aufeinander Einlassen zweier Körper, eine Magie, die den Tango Argentino von allen anderen Tänzen abhebt.